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Knochen-Knorpel-Defekt

OATS (Osteochondrales Autologes Transplantation System)

Zeigt sich ein fokal begrenzter Knorpel-Knochen-Defekt mit intaktem, umgebendem Gewebe im Bereich der Belastungszone des Kniegelenks (Defektgröße bis max. 3 Quadratzentimeter), so stellt die Transplantation eines oder mehrerer körpereigener Knorpel-Knochen-Zylinder aus einer gering belasteten Bereich des Kniegelenks eine gute Therapieoption dar. Diese Technik wird am Knie, dem oberen Sprunggelenk, der Schulter und dem Ellenbogen durchgeführt.

Mega-OATS

Sehr große Knochen-Knorpeldefekte im Bereich der Hauptbelastungszone der Oberschenkelrollen (Femurkondylen) können mittels einer Knorpel-Knochen-Scheibe aus dem hinteren Anteil des Kniegelenkes gedeckt werden (posteriorer Kondylentransfer).

Unikompartimentelle Arthrose

Das Kniegelenk lässt sich in ein mediales, laterales und retropatellares Kompartiment einteilen. Kommt es in einem der drei Kompartimente zu einem vollständigen Verlust des Knorpels, so spricht man von einer unikompartimentellen Arthrose. Die o.g. Therapieverfahren kommen somit nicht mehr in Frage. Finden sich in den beiden anderen Kompartimenten jeweils unauffällige Knorpelverhältnisse, so muss nicht gleich das ganze Kniegelenk ersetzt werden. Liegt begleitend eine Fehlstellung der Beinachsen vor, kann durch eine operative Beinachsenkorrektur mit Entlastung des jeweiligen Kompartiments eine Beschwerdelinderung erreicht werden. In ausgewählten Fällen führen wir einen Gelenk(teil)ersatz durch.